Loslassen heisst, den Fünfer auch mal gerade sein zu lassen

Wer Habseligkeiten entsorgt, die nicht mehr selig machen, lässt los. Als Mutter von zwei kleinen Kindern übe ich jeden Tag noch ganz andere Arten des Loslassens: Unter anderem jene von meiner fixen Vorstellung, wie ein ordentliches Zimmer auszusehen hat. Es kostet mich oft Überwindung, nicht ständig hinter meinen beiden Feuerwehrleuten herzurennen und ihre im ganzen Wohnzimmer verstreuten Arbeitsinstrumente an den „richtigen“ Ort zurück zu legen. Doch damit würde ich ihren Spielraum einengen. Denn die lange Schnur ist ein Feuerwehrschlauch und das Abtropfsieb ein Helm. Wenn abends (oder übermorgen?) alles ins richtige Körbchen kommt, dann ist das immer noch früh genug. Fazit: Sich und anderen Raum geben kann man auch, wenn alles herumliegt...

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