Der erste Schritt bringt Sie am weitesten

Ben hat mit sechzehn Monaten seinen von uns herbei gesehnten, ersten aufrechten Schritt getan. Damit war er drei Monate langsamer als unsere Tochter Mia – und rund dreieinhalb Milliarden Jahre schneller als der Mensch an sich. So lange brauchte der, bis er sich aus den ersten Lebensformen zum Australopithecus entwickelt hatte und als solcher erstmals aufrecht ging. Das war vor etwa zwei Millionen Jahren. Wenig später, 1969, hüpfte ...

 

... Neil Armstrong zeitlupenartig aus der Apollo 11 und hinterliess den ersten Fussabdruck im feinen Mondsand. Auch das ein kleiner, grosser Schritt.

 

So ein erster Schritt ist ein Prozess. Bis er erfolgt, braucht es mehr oder weniger Zeit. Er steht am Ende einer Entwicklung und markiert gleichzeitig den Beginn einer neuen. Und in jedem Fall braucht es ihn zum Vorwärtskommen. In unserem Alltag bedeuten erste Schritte oft das Heraustreten aus der Komfortzone. Ob wir eine neue Ausbildung beginnen, in der Bar einen Unbekannten ansprechen oder endlich die Lösung für ein altes Problem angehen: Es braucht Mut! Mut, der immer mit neuen und positiven Erfahrungen belohnt wird.

 

Sie ahnen, worauf ich hinaus will: Aufräumen ein ganz hervorragender erster Schritt, wenn es um persönliche Weiterentwicklung geht. So ruft Robert Betz in seinem Bestseller „Willst du normal sein oder glücklich?“ als erstes dazu auf, Ordnung in sein Leben zu bringen: „(...) Die Aufforderung dieser Zeit lautet: schau dir jeden Winkel deines Hauses an, deines inneren und äusseren Hauses, und stell dir die Fragen: Was stimmt nicht mehr? (...)“. Auch im Bestseller „Simplify your life“ von Werner Tiki Küstenmacher geht es darum, einfacher und glücklicher zu leben. Es ist kein Zufall, dass auch hier das Aufräumen („Vereinfachen Sie Ihre Sachen“) als erste von sieben Stufen genannt wird.

 

Wenn die Zeit also reif ist: Machen Sie ihn, den ersten Schritt! Er wird sie besonders weit bringen.

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