Ist Ihr Wortschatz schon ein Schatz?

„Pass auf, dass das Glas nicht herunter fällt!“ Und schon bedeckt die weisse Milch den schönen Holzboden. „Ich ziehe mir besser einen Schal an, damit ich nicht krank werde.“ Drei Tage später fängt die Nase an zu laufen. „Ich kriege die Krise!“ So ist es.

Was hat das, was wir sagen, mit dem zu tun, was wir erleben? Sehr viel! Wie wir sprechen, beeinflusst unsere Welt. Was ich sage, lade ich zu mir ein.   

Ein häufiges „wunderbar“ kann tatsächlich Wunder bewirken. Andererseits sind Konflikte vorprogrammiert, wenn ich eine unbewusste Kriegssprache verwende - etwa indem ich etwas „in Angriff“ nehme, mir noch ein Gedanke „einfällt“ oder ich für ein neues Büro „kämpfe“. Es ist auch schöner, einen Partner anstelle einer „Beziehung“ zu haben – jedenfalls dann, wenn ich möchte, dass wir nicht gegenseitig aneinander herumziehen. Oder fehlt mir als Mutter der Freiraum? Dann kann ich heute damit aufhören, mich mit meinen Kindern zu verstricken. Ich sage dann „Nick macht seine Hausaufgaben“, und nicht mehr „Wir machen gerade die Hausaufgaben.“

 

Aufräumen können wir nicht nur unsere Habseligkeiten, sondern auch unseren Sprache. Der Effekt ist gewaltig. Wenn Ihr Wortschatz ein Schatz ist, beginnen auch Sie zu glänzen.

 

Lust auf mehr? Im „Ich räum mich frei“-Seminar erhalten Sie Gelegenheit, Ihre Sprache aufzuräumen, das heisst sich der grössten Stolpersteine bewusst zu werden und sie beiseite zu legen. Wer sich noch weiter ins Thema vertiefen möchte, dem seien die Bücher von Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf und die Seminare in Ihrem Institut Lingva Eterna wärmstens empfohlen. 

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