Plüschtiere im Gästezimmer

Letzte Woche hat mir eine liebe Freundin von ihrem Besuch bei ihren Verwandten im Ausland berichtet. Sie durfte dort bei einer ihrer Lieblingstanten im Gästezimmer übernachten und hatte alles, was das Herz begehrt: ein komfortables Bett mit liebevoll zurecht gemachter Bettwäsche, ausreichend Platz und ein wundervolles Bad gleich um die Ecke. Und doch wusste sie im ersten Moment nicht, ob sie sich freuen sollte oder nicht: Direkt vor ihrem Bett stand ein Schreibtisch mit drei ausrangierten Nachttischlampen, einer Schachtel mit einem alten Teekrug, gravierten Gläsern von der letztjährigen Hochzeit des Neffen, ein nicht mehr gebrauchtes Bügeleisen, acht Dosen Handcreme, zwei gestickte Wandbilder mit Blumenmotiven. Unter dem Schreibtisch fanden sich zwei grosse Plastiksäcke randvoll gefüllt mit Plüschtieren. 

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'Ein bisschen' bringt ein bisschen

Ich bin Mutter von Ben und der zwei Jahre jüngeren Mia. Wie an dieser Stelle schon einmal erwähnt, begannen mein Mann und ich vor Monaten damit, die beiden auf die Wirkung ihrer sprachlichen Äusserungen auf­merksam zu machen. Unsere Anregungen fielen auf fruchtbaren Boden: Ben hatte gerade erst lesen gelernt und interessierte sich für sämtliche Wörter, die ihm auf Honiggläsern, Zahnpastatuben oder Plakaten begegneten. 

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Ist das wissenschaftlich nachgewiesen?

Haben Sie das auch schon erlebt? Mitten in der angeregten Diskussion fragt Ihr Gegenüber „Ist das wissenschaftlich nachgewiesen?“. Argh! Oft genug erstickt diese Killerfrage jede weitere Anregung im Keim. Wenn ein Sachverhalt nicht im Rahmen einer Studie untersucht und von dieser als richtig oder falsch deklariert wurde, gilt er nicht. Die Forschung bestimmt darüber, was wahr sein darf. Unser Vertrauen in die Wissenschaft scheint grenzenlos. Oft vertrauen wir ihr mehr als unserer eigenen Erfahrung. Das gilt beispielsweise für die Wirksamkeit von Medikamenten. Dass ein erstaunlich hoher Anteil an Medikamenten bei erstaunlich vielen Menschen erstaunlich wirkungslos ist, dringt nicht in unser Bewusstsein – immerhin kommt hierzulande kein Mittel ohne entsprechende Studien auf den Markt, das kann also nicht sein! Aber Moment: Woher kommt diese dreiste Behauptung überhaupt? Ist sie wissenschaftlich nachgewiesen?

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Was würde die Liebe tun?

Sommerferien sind wunderbar. Und Sommerferien sind anstrengend! Wer Kinder im (vor-)schulpflichtigen Alter hat, kann davon ein Lied singen. Oft fällt der persönliche Freiraum der Familienmitglieder über Wochen weg. Eltern und Kinder sind einander wie in einem Brutkasten der Emotionen den ganzen Tag ausgesetzt. Lernen ist angesagt – nicht mit der Schule, sondern mit dem Leben als Lehrmeister. Kommen Besuche bei Grosseltern und anderen Teilen der Familie dazu, potenziert sich der Druck zuweilen: Da prallen nicht nur unterschiedliche Meinungen, sondern Erziehungsgrundsätze unterschiedlicher Generationen aufeinander.

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Worte sind Medizin

Das Wort Medizin kommt vom lateinischen medium, was MITTE bedeutet. Medizin ist demnach ein MITTEL, das uns wieder in unsere MITTE bringt. Ebenso ist ein/e Mediziner/in eine Person, die uns dabei hilft, in unsere MITTE zu kommen. Wie sehen Ihre Erfahrungen mit Ärztinnen und Ärzten aus? Stehen Sie bei ihnen im MITTElpunkt? Als PATIENT wiederum sind wir aufgefordert, GEDULDIG zu sein. Genau das bedeutet das lateinische patiens. Im Krankenbett dürfen wir die Dinge eine Weile ruhen lassen. Das gibt uns Gelegenheit, uns zu kalibrieren und wieder einzuMITTEn.

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Ich bin doch Ben!

Ben Luca, der vor acht Jahren als unser Sohn auf die Welt kam, hat jeweils ein spezielles Interesse, das er voll und ganz auslebt. Als kleiner Stöpsel war das der Staubsauger. Zwei Jahre lang leuchteten seine Augen auf, wenn er staubsaugen konnte. Ich erinnere mich an den Besuch bei seinem Patenonkel in Deutschland. Ben war krank und lethargisch. Kaffee und Kuchen gab es in einem Raum, in dem ein Staubsauger in der Ecke stand. Das erweckte Ben zum Leben. Mit wackeligen Beinen gab er sich seiner Faszination für den Staubsauger hin.

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Return to sender

Unlängst hat mich ein guter Freund dazu eingeladen, mit ihm einen öffentlichen Talk zum Thema „inneres und äusseres Aufräumen“ zu führen. Wir werden dafür keinen Inhalt vorbereiten, sondern aus unserem Erfahrungsschatz schöpfen. Doch schon heute geht mir ein Aspekt davon immer wieder durch den Kopf: Wie wichtig es ist, Dinge, die nicht uns gehören, zurückzugeben. Return to sender! Das gilt für das materielle Aufräumen – und ist unsere Hauptaufgabe beim emotionalen Aufräumen.

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Knapp am schwarzen Loch vorbei

Ich wollte, dass mich auf der Stelle ein schwarzes Loch verschluckte! Ich erlebte den peinlichsten Moment meines Lebens: Soeben hatte ich an weit über hundert Personen eine Email gesendet, mit der mich unser CEO eigens betraut hatte – und die ausdrücklich erst in zwei Tagen zu einem bestimmten Zeitpunkt hätte gesendet werden sollen. Mit dieser Email lud unser Chef einen ausgewählten Kreis von Empfängern zu einem „spontanen“ Apéro anlässlich seines sechzigsten Geburtstags ein. Spontan war es jetzt nicht mehr. Die Email war draussen.

 

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Feingeschliffen und frei

„Was hat aufräumen mit Sprache zu tun?“ lautete die verwirrte Frage meines Tischnachbarn am Geburtstagsfest eines Freundes letzte Woche. Ich hatte ihm kurz zuvor erzählt, womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene. Also holte ich etwas aus: 

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Selbstfindung in Shorts

Am Wim Hof Workshop von letztem Wochenende tauchte ich nicht nur in 6-Grad-kaltes Wasser ein. Ich erhielt auch eine unerwartete pädagogische Anregung:

Die meisten von uns wachsen mit dem Glaubenssatz auf, dass Kälte krank macht. Als Kind werden wir dick eingepackt, damit wir uns keine „Erkältung“ holen. Schon im Herbst gilt: Setz dir eine Mütze auf! Und spätestens ab September ist barfuss laufen ein – wortwörtliches – No go. Leute wie ich werden zu „Gfrörli“ oder „Frostköttel“ – einzig deshalb, weil kalt in unseren Köpfen schlecht ist. Doch zeigen Methoden wie jene von Wim Hof, dass Kälte das Immunsystem stärkt und zu mentaler Stärke führt. Tiefe Temperaturen können ebenso gesund machen wie Wärme.

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Die Strichliste

Wir führen in unserer Familie seit einigen Wochen eine Strichliste. Allen voran unsere Kinder springen immer wieder von ihren Stühlen auf und machen voller Freude einen Strich in der Kolonne von Mami und Papi. Wir zählen mit diesen Strichen weder fallen gelassene Gabeln noch vergessenes Händewaschen; wir zählen damit Worte, die wir geäussert haben, obwohl wir sie vermeiden wollen.    

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Schiess los!

Haben Sie mit Krieg nichts am Hut? Hierzulande lässt sich ja friedlich leben. Streife ich durch die Schweizer Gassen, dann fühle ich mich sicher. Gewaltsame Szenen gehören in meiner subjektiven Wahrnehmung zur Ausnahme. Jedenfalls gilt das für meine Augen. In meinen Ohren sieht die Sache ganz anders aus: Da gehört der Kampf zum Alltag.

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Tausendundein Kinderkunstwerk

Zeichnungen der eigenen Kinder sind herzerwärmend, rührend, wundervoll – und kommen oft in einer Menge daher, die an eine Heuschreckenplage erinnert. Das bringt die meisten Eltern in einen inneren Zwiespalt: Behalten sie jeden Erguss kindlicher Kreativität und versinken unweigerlich im Chaos? Oder lassen sie die Kunstwerke unbemerkt in der Altpapiersammlung verschwinden?    

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Eine Spielecke für Rosa

Wir waren daran, den Schrank im Büro aufzuräumen, als meine Kundin sagte: „Das gehört in die Spielkiste.“ Wohl wissend, dass sie keine Kinder hat, versuchte mein Kopf die Bemerkung einzuordnen. Aha, dachte ich, sie stellt ein paar Spielsachen für jungen Besuch bereit. Nachdem weitere Dinge in besagter Kiste landeten – kleine Parfums, alte Fotos, ein Büchlein, ein Haarband – begriff ich: „Das ist DEINE Spielkiste!“ „Natürlich“, lautete wie selbstverständlich die Antwort, „falls die kleine Rosa spielen will“.

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Aufschieberitis

Jetzt sind es immerhin nur noch fünf Punkte. Vor einer Woche waren es noch zwölf. Allerdings sind inzwischen wieder zwei neue dazu gekommen. Indem ich diese Zeilen hier schreibe, werde ich heute wieder einen streichen können. Einen Punkt auf meiner To-do-Liste.    

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Die Kiste mit den alten Verletzungen

Vor ein paar Tagen hatte ich Première: Zum ersten Mal wurde ich während eines Gottesdienstes interviewt. Die Programmverantwortlichen der Kirche in Sevelen hatten den Sonntagmorgen dem Thema „äusserer und innerer Frühlingsputz“ gewidmet. Nebst praktischen Tipps erzählte ich dem aufgeschlossenen Publikum unter anderem, wie innere Befindlichkeit und äusseres Lebensumfeld eng zusammenhängen.

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Vom neuen Zeitgeist

Und wieder hat ein neues Jahr begonnen. Wie jedes Jahr eben. Wir fassen Neujahrsvorsätze (vielleicht auch nicht mehr, was soll's), verstauen die Weihnachtsdeko im Estrich und tauschen ein, zwei Geschenke um. Nebenbei gewöhnen wir uns daran, am Ende des aktuellen Datums eine 7 zu schreiben. Aber wissen Sie was? Aller scheinbarer Routine zum Trotz wird dieses Jahr anders als alle zuvor! 

 

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Ich bin wertvoll.

Wir alle haben tief verwurzelte Glaubenssätze, die uns prägen – unser Leben, unsere Beziehungen, unsere Arbeit. Sie lauten etwa „Man kann im Leben nicht nur glücklich sein“ oder „Ich muss leisten, um geliebt zu werden“. In Bezug auf Geld und Fülle glauben wir, dass man „nicht den 5-er und das Weggli haben“ kann, oder dass wir kein Geld verlangen dürfen, wenn wir Gutes tun.

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Im Estrich meiner Mutter

Letzte Woche habe ich zwei Tage lang geholfen, einen Estrich zu räumen. Nicht den eines Kunden, wie sonst, sondern jenen meiner Mutter. Sie hatte mich gefragt, ob ich sie dabei unterstützen könne. Und so stiegen wir zwei bald die wackelige Ausziehtreppe hoch in den kleinen Raum unter dem Dach, wo wir uns von vorne nach hinten durcharbeiteten: 

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Das Einmachglaswunder

Mein Herz hüpfte ebenso wie die Kinder auf der Hüpfburg: Ich lag auf der Freibadwiese und hatte die Musse, mich den beiden Magazinen vor mir zu widmen. Im einen hatte ich gerade über Bea Johnson und ihren „Zero Waste“-Haushalt gelesen. Die Französin Bea und ihre Familie führen im kalifornischen Mill Valley ein Leben ohne Abfall. Fast ohne Abfall: Das Bild zum Text zeigt ein Einmachglas mit dem Müll, der sich bei den Johnsons in einem ganzen Jahr angesammelt hat – eine Handvoll Papierschnitzel und ein paar Kaugummis. Der Anblick liess mich leer schlucken. So viel wirft unsere Familie locker in zwei Stunden weg!    

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Lasst Kinder wollen!

Ben und Mia sagen oft „Mami, ich will ein Bonbon haben!“. Oder Schokolade. Oder einen Playmobil-Wikinger. Oder einfach ein Glas Wasser.

 

Haben Sie diesen Satz auch schon gehört? Wenn ja, was sagen Sie dann?  

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Ein Fall für die Krankenkasse

„Sind Sie von der Krankenkasse anerkannt?“ Als mir kürzlich ein Mann am Telefon diese Frage stellte, dachte ich im ersten Moment, er hätte die falsche Nummer gewählt. Zwei Sekunden später fiel der Balken von meinen Augen und mir wurde klar, wie berechtigt seine Frage war.

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"Leicht" ist für jeden anders

Marie Kondo ist ebenso strikt wie charmant. Ihre Aufräummethode lässt keinen Spielraum für Variationen zu. Sowohl der Zeitraum als auch die Reihenfolge beim Aufräumen sind einzuhalten. Ansonsten wird auch die fünfzigste Aufräum-aktion nichts anderes als ein vorüber gehendes Umschichten des alltäglichen Chaos’ sein. 

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Ein Kinderspiel!

Zu Beginn meiner Arbeit als Aufräumcoach plante ich ein Angebot, das ich „Aufräumen für junge Menschen und ihre Eltern - ein Kinderspiel“ nannte. Als Mutter zweier kleiner Kinder war ich mir sicher: Das wird eine gefragte Dienstleistung! Bloss: Ich hatte keine Ahnung, wie ich dies angehen sollte. 

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Zeit statt Zeug

Dieser Beitrag mag zwei Monate zu spät kommen. Doch manchmal braucht es ein bestimmtes Ereignis, damit aus einem Gedanken eine Erkenntnis reifen kann. In meinem Fall hiess das Ereignis Weihnachten. Und die Erkenntnis: Es ist wichtig, dass unsere Kinder den Wert eines Geschenkes schätzen lernen. Das geht nicht, wenn sie in einer Flut davon untergehen.     

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Sein Leben in die eigenen Hände nehmen

Leben Ihre Eltern noch? Wenn nein: In welchem Zustand haben sie Ihnen ihren Besitz hinterlassen?

Mein letzter Auftrag hat mir deutlich vor Augen geführt, welch grossen Gefallen Eltern ihren Kindern tun können, wenn sie rechtzeitig die Verantwortung für ihre Habseligkeiten übernehmen und diese zu Lebzeiten selbst ordnen. Im Falle meines Kunden war dem nicht so. 

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Ein Raum für die Seele

Wenn ich bei mir oder mit anderen aufräume, folge ich immer der gleichen Leitidee: Behalte nur, was dich glücklich macht! Es geht nicht darum, Kaputtes und Vergangenes auszusortieren. Es geht darum, mich nur mit Dingen zu umgeben, deren Anblick mich erfreut. Selbst ein Korkenzieher kann mir gefallen oder nicht.

 

Cheryl Richardson schreibt in ihrem Buch Sei dir wichtig – Extreme Self Care: „Das Ganze läuft unter der Bezeichnung ‚eine die Seele nährende Umgebung erschaffen’. Ich habe erlebt, wie es buchstäblich das Leben einer Person transformiert, wenn sie ihre Wohn- oder Arbeitsumgebung verändert. Eine die Seele liebende Umgebung ist [...] ein Raum, der mit Elementen gefüllt ist, die es uns ermöglichen, unser bestes Selbst zu sein und als unser bestes Selbst zu handeln.“

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Stress, lass nach!

Bei meinem letzten Vortrag nahmen die Zuhörerinnen und Zuhörer einen Teil mit besonders offenen Ohren auf. In der Diskussion danach nannte ich einige Beispiele für Äusserungen, die wir jeden Tag verwenden – und mit denen wir uns unbewusst selbst unter Druck setzen. „Ich hänge nach dem Abwaschen noch schnell die Wäsche auf.“ oder gar "Ich muss dann noch schnell die Wäsche aufhängen." Was löst dieser Satz in Ihnen aus? Fühlen Sie sich beim Lesen schon gestresst? Wie steht es mit „Die Excel-Liste mache ich gleich nach dieser Sitzung!“?

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Herzmuskeltraining

Ich fühle mich, als hätte mich emotional jemand durch die Mangel gedreht. Gerade habe ich meinen Sohn zum ersten Mal in den Kindergarten gebracht, um danach wieder zu gehen. Er hat sich an mich geklammert und geschrien. Eine Viertelstunde später erlebte ich dasselbe nochmal, diesmal mit meiner Tochter. Sie besucht ab heute die neue Kita-Stufe. 

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Im mobilen Bootcamp

Daran hatte ich vor unseren zweimonatigen Ferien gar nicht gedacht. Eher daran, möglichst alles einzupacken (am Ende vergassen wir doch eine Kleinigkeit, unsere Pässe). Oder daran, dass es emotional anspruchsvoll werden würde, zu viert acht Wochen in einem Wohnmobil zu verbringen. Dass unser Urlaub auch zum Bootcamp für mich als Aufräumcoach werden könnte, ging mir nicht durch den Kopf.

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